Unsere Leistungen

Türen, Brandschutz und Sicherheitstüren

Türen aus Aluminium und Kunststoff, Rauch- und Brandschutztüren, Einbruch- und Beschusshemmung, Automatik- und Ganzglastüren.

Leistungsumfang

Türen und Brandschutz: das gehört dazu

Die Leistungen im Bereich Türen und Brandschutz auf einen Blick. Weiter unten finden Sie Fachwissen für Bauherren und Planer.

  • Aluminiumtüren
  • Kunststofftüren
  • Rauch- und Brandschutztüren
  • Brandschutz und Rauchschutz
  • Einbruch- und Beschusshemmung
  • Falt- und Schiebetüren
  • Automatik-Schiebetüren
  • Drehtüren
  • Ganzglastüranlagen
Verglaster Eingangsbereich mit Glastür

Ob aus Aluminium oder Kunststoff: Wir fertigen und montieren Türen und Fenster, die höchsten Ansprüchen an Design, Funktionalität und Sicherheit gerecht werden. Dabei legen wir großen Wert auf Energieeffizienz und Langlebigkeit.

Türen aus Aluminium und Kunststoff

Aluminiumtüren sind die erste Wahl für stark beanspruchte Eingänge in Büro, Gewerbe und öffentlichen Gebäuden: Die Profile sind verwindungssteif, tragen große und schwere Flügel und lassen sich nahtlos in Pfosten-Riegel-Fassaden einbinden. Kunststofftüren werden häufig im Wohnbau und für Nebeneingänge eingesetzt, wo gute Dämmung und ein günstiger Preis im Vordergrund stehen.

Brandschutz und Rauchschutz

Brandschutztüren verhindern, dass sich Feuer zwischen Brandabschnitten ausbreitet. Rauchschutztüren halten Rauch aus Fluren und Treppenhäusern fern, damit Flucht- und Rettungswege benutzbar bleiben. Beide Funktionen lassen sich kombinieren.

Bezeichnung Bedeutung
T30 / EI2 30 feuerhemmend, 30 Minuten Feuerwiderstand
T60 / EI2 60 hochfeuerhemmend, 60 Minuten
T90 / EI2 90 feuerbeständig, 90 Minuten
RS-1 / RS-2 Rauchschutz nach DIN 18095, ein- bzw. zweiflügelig
S200 / Sa Rauchschutz nach europäischer Norm

Wichtig: Eine Brandschutztür ist nur in der geprüften und zugelassenen Ausführung wirksam. Änderungen an Beschlägen, Verglasung oder Zarge können die Zulassung aufheben. Brand- und Rauchschutztüren müssen selbstschließend sein, offen gehalten werden dürfen sie nur mit einer zugelassenen Feststellanlage.

Einbruch- und Beschusshemmung

Die Einbruchhemmung wird in Widerstandsklassen nach DIN EN 1627 angegeben. Die Klasse beschreibt, wie lange ein Bauteil einem Tätertyp mit bestimmtem Werkzeug standhält.

Klasse Tätertyp und Werkzeug Widerstandszeit
RC2 Gelegenheitstäter mit Schraubendreher, Zange, Keil 3 Minuten
RC3 zusätzlich Kuhfuß und zweiter Schraubendreher 5 Minuten
RC4 erfahrener Täter mit Säge und Schlagwerkzeug 10 Minuten

Beschusshemmende Türen und Fenster werden nach DIN EN 1522 in die Klassen FB1 bis FB7 eingeteilt (Faustfeuerwaffen bis Langwaffen), die Verglasung nach DIN EN 1063 in BR1 bis BR7. Der Zusatz NS bedeutet „ohne Splitterabgang“ auf der geschützten Seite. Eingesetzt werden solche Bauteile zum Beispiel bei Banken, Juwelieren, Behörden und Sicherheitsbereichen.

Falt-, Schiebe- und Automatiktüren

  • Falttüren: mehrere Flügel falten sich zur Seite und öffnen große Durchgänge, etwa zur Terrasse oder in Verkaufsräumen
  • Schiebetüren: Flügel gleiten seitlich, ohne in den Raum zu schwenken
  • Automatik-Schiebetüren: öffnen per Bewegungsmelder, ideal für Eingänge mit viel Publikum und für barrierefreie Zugänge. Für kraftbetätigte Türen gelten die Sicherheitsanforderungen nach DIN 18650 und DIN EN 16005
  • Drehtüren: Als Drehtür werden sowohl Karusselltüren als auch Drehflügeltüren bezeichnet. Karusselltüren bilden eine Art Windfang und halten Zugluft und Wärmeverluste gering, Drehflügeltüren lassen sich mit Antrieb automatisch öffnen

Ganzglastüranlagen

Ganzglastüren bestehen aus vorgespanntem Sicherheitsglas (ESG oder VSG), meist 10 bis 12 Millimeter stark, gehalten von Punkt- oder Klemmbeschlägen ohne umlaufenden Rahmen. Sie wirken leicht und offen und eignen sich für Eingänge, Büros und Innenräume, häufig kombiniert mit Glas-Seitenteilen und Oberlichtern. Glastüren und Glaswände müssen in Augenhöhe deutlich markiert sein, damit sie nicht übersehen werden.

Im Objektbau

In öffentlichen Gebäuden, Kliniken und Verwaltungsbauten sind Türen Teil von Brandschutz-, Fluchtweg- und Sicherheitskonzept. Entscheidend ist, dass Türliste, Leistungsverzeichnis und Brandschutzkonzept früh abgeglichen werden und jede Tür in der zugelassenen Ausführung eingebaut wird. Türen und Brandschutzelemente übernehmen wir auch als Teil eines Gesamtauftrags mit Fassade und Verglasung. Mehr dazu auf der Seite Großprojekte und Ausschreibungen.

Worauf Planer achten sollten

  • Brandschutzkonzept: Anforderungen an Feuerwiderstand und Rauchschutz je Tür klären, auch an Verglasungen in der Tür
  • Fluchtwege: Panikfunktion und Notausgangsverschlüsse, Öffnung in Fluchtrichtung, Automatiktüren mit Notöffnung
  • Barrierefreiheit: lichte Durchgangsbreite, schwellenlose Ausführung, geringe Bedienkräfte oder Antrieb
  • Sicherheit: passende Widerstandsklasse, Zutrittskontrolle und Anbindung an Einbruchmeldeanlagen früh abstimmen
  • Wartung: Feststellanlagen, Automatiktüren und Fluchttürsysteme müssen regelmäßig geprüft werden
  • Ganzglas-Trennwand mit Glastür im Büro
  • Verglaster Gebäudeteil mit großen Glasflächen
  • Glasfront mit Eingang an einem Autohaus
  • Beleuchtete Glasfassade in der Dämmerung
  • Geschäftshaus mit Sonnenschutzlamellen und Glaseingang

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Häufige Fragen

Fragen zu Türen und Brandschutz

Was bedeuten T30 und T90 bei Brandschutztüren?

Die Zahl gibt an, wie viele Minuten eine Tür im Normbrand dem Feuer widersteht: T30 heißt feuerhemmend (30 Minuten), T60 hochfeuerhemmend, T90 feuerbeständig (90 Minuten). Nach europäischer Norm heißt eine T30-Tür zum Beispiel EI2 30-C. Welche Klasse nötig ist, legt das Brandschutzkonzept fest.

Was ist eine Rauchschutztür (RS)?

Eine Rauchschutztür nach DIN 18095 hält im geschlossenen Zustand Rauch zurück und schützt so Flucht- und Rettungswege. RS-1 steht für einflügelige, RS-2 für zweiflügelige Türen. Brand- und Rauchschutz lassen sich in einer Tür kombinieren, etwa als T30-RS.

Darf eine Brandschutztür mit einem Keil offen gehalten werden?

Nein. Brand- und Rauchschutztüren müssen selbstschließend sein. Soll eine Tür im Alltag offen stehen, braucht sie eine zugelassene Feststellanlage mit Rauchmelder, die die Tür im Brandfall automatisch schließt. Feststellanlagen müssen regelmäßig geprüft und gewartet werden.

Welche Widerstandsklasse brauche ich gegen Einbruch?

Für Wohnungen und kleinere Gewerbeeinheiten empfiehlt die Polizei mindestens RC2. Für Gewerbe mit höherem Risiko, etwa Geschäfte mit wertvoller Ware, sind RC3 oder höher üblich. Die Klasse gilt nur für das geprüfte Gesamtsystem aus Tür, Beschlag, Glas und fachgerechter Befestigung.

Was ist bei Automatiktüren in Fluchtwegen zu beachten?

Automatische Schiebetüren in Rettungswegen müssen sich auch bei Stromausfall oder Störung sicher öffnen, zum Beispiel über redundante Antriebe oder eine Break-out-Funktion, bei der sich die Flügel von Hand aufdrücken lassen. Sie brauchen dafür eine bauaufsichtliche Zulassung und regelmäßige Wartung.

Übernehmen Sie Leistungen aus Ausschreibungen?

Ja. Türen, Rauch- und Brandschutzelemente sowie einbruch- und beschusshemmende Bauteile kalkulieren wir nach Leistungsverzeichnis, aus öffentlichen Ausschreibungen nach VOB/A ebenso wie aus Preisanfragen von Generalunternehmern und Planern. Senden Sie uns Leistungsverzeichnis und Türliste über die Projektanfrage oder per E-Mail, gern auch im GAEB-Format. Offene Punkte zu Klassen und Zulassungen klären wir vor der Angebotsabgabe über Bieterfragen.

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